Zertifizierter Ökostrom
Viele Verbraucher:innen suchen nach Möglichkeiten, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern. Einen Beitrag kann die Wahl eines Stromtarifs mit echtem Ökostrom sein.
Auf dem Markt gibt es jedoch viele Unternehmen, die vermeintlich vorgeben, Ökostrom zu verkaufen, obwohl sie dies in Wirklichkeit genau genommen gar nicht tun. So stammt nicht jeder Ökostrom tatsächlich aus erneuerbaren Quellen. In vielen Fällen handelt es sich einfach um Strom, der aus dem Netz bezogen und dann als „grün“ umetikettiert wurde, um umweltbewusste Verbraucher anzulocken (Greenwashing). Ob ein Stromtarif echter Ökostrom ist, kann sehr schwer zu erkennen sein.
Die Verbraucherzentrale gibt drei Tipps, auf die sie bei der Auswahl eines Anbieters achten können:
- Der Anbieter stellt Ökostrom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie bereit. Erneuerbare Energien wie Wasser- und Solarkraft, Windenergie, Erdwärme sowie nachwachsende Rohstoffe sollen die fossilen Energieträger immer weiter ersetzen.
- Der Anbieter fördert den nachhaltigen Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland.
- Der Anbieter ist unabhängig gegenüber konventionellen Stromherstellern. Strom aus Erneuerbaren Energie kann in Form des Herkunftsnachweisregister dokumentiert und nachgelesen werden.
Möchten Sie Ökostrom beziehen, sollten Sie einen Tarif mit einem Label wählen, das ein Mindestmaß an Energiewendenutzen garantiert. Das sind das ok-Power-Label und das Grüner-Strom-Label. Beide Labels garantieren zudem, dass die Ökostromanbieter nicht an Atomkraftwerken, neuen Steinkohlekraftwerken und Braunkohlekraftwerken beteiligt sind.
Quelle und weiterführende Infos bei der Verbraucherzentrale / echter Ökostrom.